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20.02.10 - 14:15 Uhr - Alter: 197 Tage
FAUmax gamma-Technik: Verklebung Teil I
Der Hauptvorteil einer Klebeverbindung ist die Möglichkeit, auch unterschiedliche Werkstoffe miteinander verbinden zu können.
Eben diesen haben wir uns für die Konstruktion des FAUmax gamma zu Nutze gemacht
Um Gewicht zu sparen, hatten wir uns schon bei der Konzeption des Rennwagens für Carbon-Querlenker entschieden. Um dieses Vorhaben zu realisieren, haben wir uns in unbekanntes Terrain gewagt und entschieden, die Carbon-Querlenker durch Verkleben, an den Gelenkaufnahmen aus Aluminium zu befestigen.
Dank der Firma CG-Tec aus Spalt, die uns mit erstklassigen Carbon-Rohren ausstattet, kamen wir unserem Ziel ein erstes Stück näher. Endgültig umsetzen konnten wir unsere Idee durch die Unterstützung der Firma Loctite, mit deren Hilfe wir einen optimalen Kleber auswählen konnten, den sie uns dann auch zur Verfügung stellten.
Nach einem ersten Zugversuch, der aufgrund unserer fehlenden Erfahrung ein wenig passables Ergebnis, weit unter unseren Erwartungen lieferte, standen uns Mitarbeiter von Loctite mit ihrer Erfahrung wieder tatkräftig zur Seite. In weiteren Zugversuchen konnten wir dann die maximale Zugkraft noch erheblich steigern. Die belastbarste Probe hielt einer Kraft von 50,7 kN stand, ein Ergebnis, das unsere Vorstellungen weit übertraf.
Zur Verauschaulichung dieser Zugkraft hier ein kleines Beispiel:
An den verwendeten Aluminium-Zylinder, der in das Carbon-"Röhrchen" mit 1,8cm Durchmesser geklebt ist, könnte man vier VW Golf 6 hängen.
Die Versuche haben uns zuversichtlich gestimmt, dass auch unsere zweite, deutlich höher belastete Klebestelle den Beanspruchungen standhalten wird. Die Informationen zu diesen Versuchen werden wir im zweiten Teil der "FAUmax gamma-Technik"-Serie bekannt geben
Wir möchten uns bei dieser Gelegenheit auch beim Lehrstuhl für Werkstoffkunde und Technologie der Metalle (kurz WTM) bedanken, die uns ihre Universalprüfmaschine zur Verfügung gestellt haben.







